Rezept: Apfelkuchen – Apple Pie

Was würde ich ohne Boskoop machen?! Bis Ende Februar kann man diese Sorte auf den Märkten bekommen, aber ab Mitte März werden sie wahrscheinlich immer seltener zu finden sein. Dabei sind diese Äpfel einfach ideal zum Backen. Hier ist meine Variante von Apple Pie.

Für den Teig (Springform 26 cm):

  • 200 g Weizenmehl
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 Ei
  • 100 g Butter in kleinen Stückchen
  • 80 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Prise Salz und 1/4 TL Backpulver

Für die Füllung:

  • 1,3 kg Boskoop (bei mir waren es 7 große Äpfel)
  • Saft einer Zitrone
  • 1 TL Zimt
  • 80 g Zucker
  • 70 g Rosinen (optional)

Aus den genannten Zutaten den Teig mischen und für halbe Stunde in den Kühlschrank legen. In dieser Zeit die Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen und würfeln. Mit Zitronensaft, Zimt, Rosinen und Zucker mischen.

Die Springform mit Butter fetten und mit etwas Mehl bestreuen. Den Backoffen auf 200° C (E-Herd) vorheizen. 2/3 des Teigs ausrollen und damit den Boden und die Ränder der Springform auslegen. Mit Gabel gleichmäßig den Boden anstechen und ca. 8 bis 10 Minuten backen, aus dem Ofen rausnehmen und abkühlen lassen. Den restlichen Teig ausrollen und in 1,5 breite Streifen schneiden. Die Backform mit der Apfelmischung füllen, die Streifen in Gitterform über die Äpfel legen und an den Rändern fest drücken. Für schöne Optik kann man das Teiggitter  mit Milch bestreichen. Ca. 45 Minuten backen.

 

10. März 2012 von Nastya
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Rezept: Borschtsch

Jeder hat von dieser Suppe schon was gehört, aber vielleicht noch nicht gekocht. Ich kenne den Borschtsch seit meiner Kindheit und liebe ihn einfach. Immer wenn ich bei meinen Eltern zum Besuch bin, egal ob im Winter oder im Sommer, gibt’s auf dem Tisch diese leckere Suppe. Und das ist leicht zu erklären: die Zutaten dafür gibt’s das ganze Jahr lang:

Für ca. 4 Liter Suppe:

  • 800 g Suppenfleisch mit Markknochen (Rind)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 mittlere Möhren
  • 1 frische Rote Bete
  • 4 mittlere Kartoffeln
  • ca. 500 g Weißkohl (1/4 Weißkohlkopf)
  • 2-3 EL Tomatenmark
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz, Pfeffer
  • Saure Sahne und Dill zum Servieren

Es geht wirklich sehr einfach: in einem 4-Liter Topf eine kräftige Brühe aus dem Suppenfleisch und den Knochen kochen. Das nimmt ca. 2 Stunden (also genug Zeit einplanen bzw. am Tag davor machen). Knochen entfernen, das Fleisch mundgerecht schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln. Möhren und Rote Bete schälen, grob raspeln. Kartoffeln schälen und in 1,5 x 1,5 cm  große Würfeln schneiden, den Weißkohl in Streifen schneiden.

Die Kartoffeln in kochende Brühe geben. Während sie kochen, in einer Pfanne etwas Öl erhitzen und darin die Zwiebel mit Knoblauch leicht andünsten, die geraspelten Möhren dazu geben. Nach ein paar Minuten auch die Rote Bete zu der Mischung hinzufügen. Zum Schluss das Tomatenmark in die Pfanne geben, alles umrühren, etwas Brühe hinzufügen und ein paar Minuten dünsten. Zwischendurch den Weißkohl zu den Kartoffeln schicken. Wenn der Weißkohl nicht mehr sehr hart ist, kann das gebratene Gemüse in den Topf rein. Jetzt nur noch mit Lorbeerblättern, Salz und Pfeffer würzen. Ein paar Minuten leicht köcheln lassen. Servieren mit Saure Sahne und frischem Dill. Was besonders gut dazu passt (geht leider nicht immer), ist das dunkle Brot leicht getoastet und mit Salz und Knoblauch eingerieben. Mmmm… lecker!

09. März 2012 von Nastya
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Rezept: Austernpilz-Schnitzel mit Kartoffel-Möhren-Püree

Manche werden bestimmt denken, dass ich ganz komische Geschmacksrezeptoren haben soll, wenn ich behaupte, dass mir ein Austernpilz-Schnitzel besser schmeckt, als ein Wiener Schnitzel. Es ist aber so! Ich brauchte sogar nicht mal meinen Gourmand zu überzeugen: einmal probiert und fertig!

Für 2 Personen:

  • 200 g Austernpilze (beim Einkauf darauf achten, dass die Pilze relativ groß sind, ansonsten isst man nur die Panade)
  • 1 Ei
  • Mehl und Semmelbrösel zum Panieren
  • Öl zum Braten, Salz, Pfeffer

Für das Püree:

  • 6 mittlere Kartoffeln
  • 2 mittlere Möhren
  • Butter, Milch, Salz, Pfeffer und (ganz wichtig!) gemahlener Koriander

Die Austernpilze putzen, Stiele abschneiden so, dass die Pilze ziemlich flach werden. Alles salzen und pfeffern. Das Ei mit Schuss Milch in einer Schüssel verquirlen. Und weiter nach bekanntem Schema: Pilze in Mehl wenden, dann in Ei tauchen und anschließend in Semmelbrösel wenden, dabei die Panade leicht andrücken. Die Stiele ebenfalls panieren. Da die Pilze doch wesentlich kleiner sind, als normale Schnitzel, sollte man alle Pilze noch bevor Braten vorbereiten. In Pfanne das Öl erhitzen und darin die Pilzschnitzel braten. Falls du das für viele Personen kochst, ist es sinnvoll die fertigen Schnitzel im warmen Backofen aufbewahren.

Für das Püree die geschälten Kartoffeln und Möhren zusammen kochen, das Wasser abgiessen, pürieren, mit Milch und Butter verfeinern, mit Pfeffer und Koriander abschmecken. Dazu passt ein Salat aus Salatgurke, Radieschen, Frühlingszwiebeln, hart gekochten Eiern und Saurer Sahne. (Auf dem Bild ist der Austernpilz Schnitzel mit Rosmarin Kartoffeln zu sehen, mit dem Püree schmeckt es aber besser)

Austernpilz Schnitzel mit Rosmarin Kartoffeln

17. Oktober 2011 von Nastya
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Rezept: Kürbissuppe mit Kokosmilch

Was ist für mich die Herbstzeit? Das sind Spaziergänge im Park an sonnigen Tagen und warme Suppe an kalten Abenden. Als Erinnerung für mich schreibe ich hier mal das Rezept auf, denn der Einkauf für diese Suppe war sehr spontan, das Ergebnis aber viel zu gut, um es zu vergessen. Glaubt mir, mit dieser Suppe wird’s euch wirklich kuschelig warm selbst an Winterabenden.

Für 4-6 Gourmand-Portionen:

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g)
  • 4 mittlere Kartoffeln
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 cm Ingwer
  • gelbe Curry-Paste, 1 EL Honig, Chili-Flocken, Salz, Pfefferkörner, etwas Öl und Butter

Als erstes kochen wir etwas Gemüsebrühe. Lauch waschen, putzen, in Scheiben schneiden. Sellerie waschen, in große Würfel schneiden. In einem kleinem Topf Lauch und Sellerie in etwas Öl leicht anbraten und mit 1 Liter heisses Wasser aufgiessen, ca. 10 Pfefferkörner, Petersilie dazugeben und 20-30 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss noch 2 Lorbeerblätter hinzufügen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und groß würfeln. Kürbis waschen und würfeln. Kartoffeln und die Möhren aus dem Suppengrün (ich hatte 3 gute Möhren dabei) schälen und grob schneiden. Nun in einem großen Topf die Butter erhitzen, die Zwiebel darin leicht anschwitzen, die Kürbis dazugeben und ebenfalls leicht anbraten. Dann ca. 1,5-2 TL Curry-Paste hinzufügen, gut verrühren. Jetzt kommt die Gemüsebrühe in den Topf, Möhren und Kartoffeln hinzu. Das ganze kann nun ca. 25 Minuten kochen bis alles weich wird. Jetzt den Knoblauch schälen und in die Suppe auspressen. Mit einem Stabmixer die Suppe zur gleichmäßigen Masse verarbeiten. Die Kokosmilch hinzufügen, alles wieder erwärmen. Die Menge der Flüssigkeit hat wunderbar gereicht, aber es kann sein, dass du etwas mehr Brühe oder Wasser benötigst. Zum Würzen: Ingwer in großen Scheiben in die Suppe geben und vor dem Servieren rausnehmen. So wird die Suppe würzig und aromatisch, aber nicht zu Ingwer lastig. Um die Süße zu unterstreichen, gib ein bisschen Honig hinzu. Etwas Chili-Flocken und das Salz runden den Geschmack ab. Mit frischem knusprigem Brot servieren.

15. Oktober 2011 von Nastya
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Rezept: Nudelsalat mit Austernpilzen

Heute früh war es etwas hektisch bei mir in der Küche: zum ersten Mal wurde ein Nudelsalat nach asiatischer Art gemacht. Am Vortag habe ich ein Rezept gefunden und musste es unbedingt ausprobieren, da wir sowieso zu einem Brunch eine Kleinigkeit mitbringen wollten. Das ausgebrochene kleine Chaos hat sich gelohnt! Allerdings konnte ich in der Eile kein vernünftiges Foto machen. Um so besser: so muss ich den Salat noch mal kochen und das Bild hier einfügen.

Für 8 Personen:

  • 180 g Reisnudeln
  • 150 g Blattsalatmischung (es sollte Babyspinat sein, gab’s aber nirgendwo in der Nähe)
  • 100 ml Sojasoße
  • 80 g Cashewkerne, geröstet & gesalzen
  • 3 EL Sesam
  • 300 g Austernpilze & etwas Öl zum Braten
  • 2 Knoblauchzehe
  • Ingwer in Walnussgröße
  • 3 EL Limettensaft
  • 3 Frühlingsziewbeln & kleines Bund Koriander

Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Pilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Pfanne ohne Öl den Sesam anrösten, danach in einem Schälchen zwischenlagern. In der gleichen Pfanne die Cashewkerne rösten & salzen (falls du die Kerne in „Naturform“ hast), auf ein Schneidebrett legen.

Nun etwas Öl in die heisse Pfanne geben und die Pilze darin kurz anbraten, den Knoblauch dazu geben, ca. 1 Minute mit dünsten. Die Pfanne vom Herd nehmen, den Sesam, Ingwer  und die Sojasoße zu den Pilzen mischen. Hier habe ich noch etwas weniger als 1 TL Zucker unterrührt. Die Pilze für ca. 30 Minuten ziehen lassen.

In der Zeit die Cashewkerne grob hacken. Den Salat waschen, trocken tupfen, in passende Stücke zerreissen. Die Reisnudeln nach Packungsanweisung kochen, mit kaltem Wasser abgiessen. Die Frühlingszwiebeln und Koriander waschen, trocknen, in Ringe schneiden / grob hacken.

Nun können alle Zutaten bis auf Koriander in großer Salatschüssel vermischt werden. Mit Limettensaft und ggf. Sojasoße abschmecken, mit Koriander servieren.

30. Juli 2011 von Nastya
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Rezept: Linguini mit Tomaten

Muss es immer sehr aufwendig und kompliziert sein ein schmackhaftes Essen zu zubereiten? Natürlich nein! Pasta ist der beste Beweis dafür. Und ich liebe Pasta fast in allen Variationen. Wieder mal auf „Nachfrage“ meines Gourmand gibt’s dieses Rezept. Klar, hier geht es um alltägliches Gericht und nicht um selbst gemachte Nudeln.

Für zwei Personen:

  • 200 g Linguini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Zwiebel
  • 12 Cherry Romaten
  • etwas Sahne und Weißwein
  • Basilikum, Parmesan
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer

Die Nudeln nach Packungsanweisungen al dente kochen und abgießen. Wenige Löffel von dem Wasser kannst du in die Soße geben, falls du die Soße nicht allzu sahnig magst. In der Zwischenzeit die Zwiebel und Knoblauch schälen, klein würfeln und in Olivenöl anbraten. Mit Weißwein ablöschen, ein paar Minuten leicht köcheln lassen und die Sahne dazu geben. Tomaten waschen und halbieren. Die fertigen Nudel und die Tomaten in die Soße geben, kurz darin schwenken und damit die Tomaten warm werden lassen. Einige Basilikumblätter klein hacken und unter die Nudeln mischen. Mit Parmesan servieren. Super einfach, oder? Aber auch sehr lecker. So, dass ich wenige Tage später schon wieder dieses Schnellgericht machen durfte.

25. Juli 2011 von Nastya
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Rezept: Feldsalat mit gerösteten Kernen

Normalerweise würde ich so was gar nicht als Rezept bezeichnen. Mein Gourmand aber meinte, das soll unbedingt onlinegestellt werden, denn dieser Salat in letzten Wochen zur seinen Leidenschaft geworden ist. Das Geheimnis dabei ist ziemlich einfach und schon längst jedem bekannt: nehmt nur gute Zutaten.

Zutaten für zwei Personen:

  • 80 g Feldsalat
  • Kerne, Sesam (ich nehme einen „Vital-Kerne-Mix“ aus Kürbis-, Sonnenblumen-, Pinien- und Sojakernen)
  • 2 EL Dattelnessig
  • 1 EL Balsamico Essig
  • 2 EL Haselnussöl
  • Salz, Pfeffer

Den Feldsalat säubern, waschen, trocknen. Die Kerne in einer Pfanne anrösten, zum Schluss Sesam dazugeben und kurz mit anrösten. Den Salat in die Teller verteilen, leicht salzen und pfeffern. Mit Hilfe eines Esslöffels Essige und das Haselnussöl gleichmäßig über dem Salat träufeln. Als letztes die Kernmischung auf den Salat verteilen und fertig ist der leichte Sommersalat.

17. Juli 2011 von Nastya
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Rezept: Johannisbeer-Baiser-Torte

Zur Einweihung unserer Wohnung habe ich mal ein Buch „Wie bei Muttern – Die besten Backrezepte“ von Dr. Oetker geschenkt bekommen. Seitdem versuche ich mich auch im Backen. Wie man sicherlich auf dem Wochenmarkt bemerkt hat, sind wir mitten in der Johannisbeersaison. Daher die Entscheidung für eine Johannisbeer-Baiser-Torte.

Für den Teig:

  • 250 g + 1 EL Mehl, Prise Salz
  • 1 Ei (Größe M)
  • 65 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillin-Zucker
  • 125 g weiche Butter

Für den Belag:

  • 500 g Johannisbeere
  • 5 Eiweiß, Prise Salz
  • 170 g Zucker
  • 60 g Speisestärke
  • 100 g Mandeln, gemahlen

Den Teig mit Handrührgerät mit Knethaken einmischen. 2/3 vom Teig auf dem Boden der Springform (gefettet) gleichmäßig verteilen, mehrfach anstechen und im vorgeheiztem Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze (oder 180°C bei Heißluft) ca. 12 Minuten vorbacken. Abschließend abkühlen lassen. Den Rest des Teigs mit einem EL Mehl verkneten, eine Rolle formen, auf den Boden legen und daraus den Rand des Kuchens ca. 4 cm hoch formen.

Johannisbeeren waschen, trocknen und von den Rispen streifen. Eiweiß steif mit Salz schlagen. Nach und nach den Zucker zugeben, dann vorsichtig Mandeln & Speisestärke untermischen. Zum Schluss auch die Johannisbeeren unterrühren. Die Masse auf dem Tortenboden verteilen und die Torte auf dem Rost bei 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Heißluft) ca. 50 Minuten ausbacken (nach 40 Minuten evtl. mit Backpapier abdecken). Die Torte 1 bis 2 Stunden in der Springform abkühlen lassen.

Das nächste Mal werde ich etwas Baiser beiseite legen und über die Masse mit Johannisbeeren streichen. Dann wird  hoffentlich die knusprige Schicht etwas größer, das habe ich nämlich vermisst. Ausserdem sehe ich keinen Sinn den Rand getrennt anzubringen. Es ist doch einfacher alles in einem Zug zu erledigen.

Das Ergebnis ist aber trotzdem ganz toll gelungen. Unseren Nachbarn hat der Kuchen auch geschmeckt!

13. Juli 2011 von Nastya
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Ein Sommernachmittag

Was machen zwei ziemlich faule Leute an einem warmen, sonnigen Nachmittag mitten im Sommer? Nein, sie liegen nicht auf einer Decke in einem Park oder am See. Sie bleiben zu Hause, jeder schnappt sich einen Rechner und verläuft sich in der Tiefe des globalen Netzes. Eigentlich traurig, schließlich scheint die Sonne und ein Spaziergang sollte schon unternommen werden. Mal schauen, ob mein Gourmand sich von der Magie der digitalen Welt losreissen kann.

In der Zwischenzeit wurden einige Reste in der Küche verwertet, nun müssen wir uns etwas gedulden. Die Rezepte schreiben viel Pausen vor. Tick-tack., tick-tack… die Johannisbeertorte ist schon draussen und kühlt sich. Viel zu langsam tut sie das, muss man schon sagen.

10. Juli 2011 von Nastya
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Rezept: Pfannkuchen – Blinis

Das ist nun wirklich DAS Leibgericht meines Gourmands. Und nicht umsonst: ein Pfannkuchen ist die beste Grundlage einer vielfältigen Mahlzeit für Klein und Groß. Deswegen wurden die Pfannkuchen am Sonntag gebacken. Man könnte fast sagen, dass es Crêpes waren. Um ehrlich zu sein, ich weiss nicht, wie man Crêpes macht. So hat meine Mama die Pfannkuchen gebacken, so mache ich das weiter. Bis auf eine Kleinigkeit: früher hatten wir keinen Mixer und mussten alle Klümpchen mit einem Holzlöffel mühselig wegreiben. Heute geht die Vorbereitung wesentlich schneller.

Für den Teig (pro Person):

  • 1 Ei
  • 1 Glas Milch
  • 1 EL Zucker, gestrichen
  • 5 EL Mehl, gut gehäuft
  • 1 EL Öl + 1 EL für die Pfanne
  • Prise Salz

Alles bis auf Öl mit Mixer in glatten flüssigen Teig vermischen. Zum Schluss 1 EL Öl hinzugeben und wieder mit dem Mixer vermischen. Jetzt kommt der Trick: man soll am Besten eine gusseiserne Pfanne ohne Beschichtung nehmen und diese nur für Pfannkuchen und Ähnliches verwenden. Mit Teflon (antihaftung) klappt es nicht so gut. Die Pfanne sollte richtig heiß sein, bevor der erste Blin gebacken werden kann. Etwas Öl in die Pfanne geben, gut verteilen und mit einer kleinen Kelle den Teig in die Pfanne vorsichtig gießen. Dabei die Pfanne so schwenken, dass sich der Teig gleichmässig verteilt. Nach wenigen Sekunden ist die Teigoberfläche schon trocken und der Pfannkuchen kann gewendet werden.

Eurer Fantasie sind nun keine Grenzen gesetzt. Fast alles kann man mit diesen Pfannkuchen essen und das ist nicht übertrieben. Bei uns gibt es folgende Variationen am häufigsten:

** gebratenes Hackfleisch & Saure Sahne als Dip ** Räucherlachs & Frischkäse & Dill ** feine Kalbsleberwurst & sehr dünn geschnittene Gewürzgurke ** Zimt & Zucker ** Nutella & Banane ** Ricotta/Schmand & Marmelade /Beeren** im Herbst wird es gebratene Pilze & Saure Sahne als Dip geben **

05. Juli 2011 von Nastya
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